Im Weinkeller

Vom Weinberg in den Weinkeller

Alle unsere Weine werden von uns auch selbst gekeltert. Die Weinbereitung beginnt bei der Weinlese, die sorgfältig geplant werden muss. Vor allem den richtigen Erntezeitpunkt zu bestimmen ist in manchen Jahren eine Herausforderung. Nur gesunde und reife Trauben werden verarbeitet. Nach der Lese werden die Trauben gerebelt. Von diesem Zeitpunkt unterscheidet sich die Weissweinbereitung von der Rotweinbereitung.

Weisswein

Die weissen Trauben bekommen nach dem Rebeln ca. 4 bis 6 Stunden Maischestandzeit. Danach werden die Trauben gepresst. Der Most wird eine Nacht lang vorgeklärt. Der sich absetzende Trub wird mit Filtertüchern gefiltert. Nach dem ersten Abzug wird dem Most - so wird beim Wein der Traubensaft genannt - die Hefe zugesetzt und damit die Gärung eingeleitet. Nach der Gärung bleibt der Wein noch etwa 3 Monate im Stahltank gelagert bis er gefiltert und abgefüllt wird.

 

Rotwein

Die blauen Trauben aus denen der Rotwein gemacht wird werden ebenfalls gerebelt. Allerdings wird dann die ganze Maische vergoren. Bei der Gärung werden die für den Rotwein typischen Gerbstoffe und Farbstoffe aus den Beeren extrahiert. Nach abgeschlossener Gärung erfolgt beim Rotwein ein biologischer Säureabbau. Danach kommt der Wein in ein Holzfass und wird dort mindestens ein Jahr gelagert bevor er abgefüllt wird.

 

Arbeiten im Weinkeller

Im Weinkeller

Im Weinkeller kann die Qualität, die im Weinberg nicht erreicht wurde, nicht mehr aufgeholt werden. Allerdings Trotzdem ist die Arbeit im Weinkeller genau so wichtig wie die Arbeit im Rebberg. Eine saubere und gewissenhafte Arbeitsweise im Weinkeller macht aus dem Most dann erst den Wein. Neben dem Wissen über Weinbereitung ist in erster Linie Geduld wichtig. Der Wein, speziell der Rotwein, braucht vor allem Zeit um zu reifen und sich zu entwicklen. Regelmässiges Verkosten der Weine ist wichtig um Fehler die bei der Reife der Weine auftreten rasch zu erkennen und nötigenfalls noch beheben zu können. 

Bildergalerie